Hoffnung ist kein Gefühl, sondern eine Fähigkeit
Nach MIT Sloan hängt von allen fünf EPOCH-Fähigkeiten ausgerechnet Hoffnung am stärksten mit Beschäftigungswachstum zusammen. Ein Essay über den Unterschied zwischen Wunsch, Erwartung und tätiger Hoffnung, und darüber, warum uns keine KI das Hoffen abnehmen kann.
Am Anfang meines vorhergegangenen Artikels gewinnt John Henry den Wettkampf gegen einen dampfbetriebenen Hammer, der Sprenglöcher beim Bau neuer Bahnlinien bohrt. Anschließend bricht er tot zusammen.
Er blieb mit beeindruckendem Durchhaltevermögen auf seinem Pfad und kämpfte lieber gegen die Maschine, anstatt neue Entwicklungspfade zu suchen. Das überlebte er nicht.
Auch in der aktuell anrollenden KI-Revolution, die unsere Arbeitswelt fundamental verändern wird, begegnet uns Beharrung. Menschen, die ihren bekannten und erfolgreichen Pfad nicht verlassen wollen. Die ihre Karriere weiterhin ausschließlich auf Expertise aufbauen und damit jetzt gegen die neuen Technologien antreten - statt neue Pfade MIT ihnen zu erkunden.
Das im letzten Artikel erwähnte EPOCH Framework macht die Fähigkeiten sichtbar, bei denen Menschen nicht besser sind als KI, sondern durch die sie KI klug ergänzen können: Empathie, Präsenz, Urteilsvermögen, Kreativität und Hoffnung.
Besonders fiel mir dabei Hoffnung ins Auge. Nach der Zusammenfassung von MIT Sloan hängt ausgerechnet sie von allen fünf Clustern am stärksten mit dem Wachstum von Beschäftigung zusammen. John Henry hatte keine Hoffnung, sondern versuchte, der neuen Technologie beharrlich zu trotzen. Wodurch also wird Hoffnung zu einer Fähigkeit?
Was macht Hoffnung zur Fähigkeit?
Jeder Mensch wünscht sich ein gutes Leben - wobei ich an dieser Stelle nicht definieren möchte, was das genau bedeutet - und hat Wünsche und Sehnsüchte. Jedoch: wenn aus diesen Wünschen keine Handlung folgt, bleibt es nur ein Wunsch. Dieser Mensch hofft nicht, denn wie Erich Fromm erläutert, ist "Hoffnung kein passives Warten".
Hoffnung ohne Handeln bleibt ein Wunsch.
Wenn jedoch Menschen einen Wunsch realisieren wollen, beispielsweise von A nach B zu reisen, dann beginnen sie zu planen. Sie tragen die Hoffnung in sich, dass ein besserer Zustand möglich wäre (B erreichen), wenn sie die notwendigen Schritte vorausplanen und umsetzen.
Leicht wird jetzt die Hoffnung durch Erwartung ersetzt: die Erwartung, dass der Plan aufgeht - und tut er es nicht, dann ist Hoffnung zerstört. Doch auch das ist keine Hoffnung in etwas, sondern eine konkrete Erwartung. Hoffnung, die den Ausgang plant, ist Erwartung.
Hoffnung lässt den Hoffenden nicht in Passivität zurück, sondern lässt ihn handeln. Ohne jedoch bereits ein konkretes Ergebnis zu erwarten. Sie geht aber von einem Potenzial aus.
Ich habe drei Kinder, und in jedem sah und sehe ich Potenzial. Ich weiß nicht, wie es sich entfalten wird, welche Pfade sie erkunden werden und wie sich ihr individuelles Potenzial realisieren wird. Ich habe Hoffnung in diese jungen Menschen, brauche dafür aber keine konkreten Zielvereinbarungen, Pläne oder Erwartungen.
Aus der Hoffnung in Kinder entsteht trotzdem Aktivität: als Vater wünsche ich mir nicht passiv, dass sie etwas aus ihrem Leben machen. Ich gehe - wie wahrscheinlich alle Eltern - viel weiter und helfe, die Bedingungen für die Entfaltung ihres Potenzials zu schaffen.
Erweitern wir den Kreis, dann können wir jedem Menschen Potenzial zuschreiben. Wir können in jede und jedenHoffnung haben und in einem uns möglichen Maße die Bedingungen schaffen (oder verändern), damit sie dieses Potenzial entfalten kann. Das ist tätige Hoffnung.
Wie sieht es bei uns selbst aus?
Hoffen wir, haben wir Hoffnung?
Hier mag es schwieriger werden. Das, was wir anderen zugestehen, halten wir für uns selbst zurück. Wir haben Wünsche - ja - aber keine tätige Hoffnung, heute die Bedingungen zu schaffen, um unser Potenzial zu entfalten. Potenzial enthält unzählige Möglichkeiten, wie etwas werden kann.
Die Philosophin Adrienne M. Martin vom Claremont McKenna College in Kalifornien beschreibt diesen Unterschied in ihrem Buch How We Hope sinngemäß so: Was den Hoffenden vom bloß Wünschenden unterscheidet, ist, dass er die Möglichkeit, so klein sie sein mag, als Erlaubnis nimmt, seinen Wunsch zum Grund seines Handelns zu machen.
Das ist ein Aufruf an uns selbst: Hoffnung zeigt sich zunächst dort, wo wir unser Potenzial - oder unsere Möglichkeiten - als Grund behandeln. Wir legitimieren uns heute, etwas zu verändern, Bedingungen zu schaffen für zukünftige Möglichkeiten und werden so von Wünschenden (passiv) zu Hoffenden (aktiv).
Sie braucht also kein Ziel, aber Aktivität.
Als Hoffende schaffen wir Bedingungen.
Und das tun wir heute.
Hoffnung im KI-Zeitalter: eine Zukunft ohne Daten
Diese Betrachtung der Hoffnung ist allgemeingültig, bekommt im Licht von künstlicher Intelligenz aber eine neue Bedeutung.
LLMs arbeiten (aktuell) mit gewaltigen Datenmengen, um zu lernen. Ihre verfügbaren Fähigkeiten der Mustererkennung - und damit das Wort Wissen vermeidend - orientieren sich dabei an der Vergangenheit. KI kann das statistisch bestimmen, was wahrscheinlich ist. Wie anders dagegen verhält es sich mit der Hoffnung:
Hoffnung weist in eine unbestimmte Zukunft.
Der hoffende Vater braucht nichts weiter. Jedes seiner Kinder ist einzigartig, deshalb lässt sich ihr individueller Weg auch aus historischen Daten nicht vorhersagen. Trotzdem weiß er um die Möglichkeiten, nimmt sie zum Grund für sein Handeln und schafft Bedingungen.
Dafür wurde KI nicht geschaffen. Diese liefert Antworten auf konkrete Fragen, macht Prognosen, zeigt Pläne und Wege auf. Die KI lässt uns nicht im Unbestimmten und hat für das, was wir selbst nur ahnen, keine Worte - und ist sich dessen nicht einmal bewusst.
Hoffend gehen wir als Menschen voraus in Felder, die sich der KI noch nicht erschließen - die wir jedoch aktiv und mit Freude ermöglichen. Denn was uns bleibt, ist uns an ein Gut zu binden, das noch nicht beschreibbar ist.
Betrachten wir das daraus entstehende Paradox von Re-Skilling-Programmen: bauen sie auf Hoffnung auf? In meiner Definition nicht, sie folgen einem Plan, schaffen neue Bedingungen, sind aber eng verknüpft mit Erwartungen: Lerne diese Kompetenzen, dann kannst du mit KI umgehen und weiterhin einen Job haben. Und der Erwartung, dass die Angst verschwindet.
Es könnte jedoch sein, dass es viele bisherige Jobs trotzdem nicht mehr geben wird. Und gleichzeitig ein Potenzial entsteht für neue Arbeitsformen, neue Jobs - oder gar weniger Arbeit im traditionellen Sinne. Gelingt es uns, zu hoffen, gerade weil das Gut (Zukunft, Jobs, das eigene Leben) unbestimmt ist? Wenn noch keine Worte existieren, um es zu beschreiben?
Hoffnung kann uns Menschen zur faszinierenden Quelle von Mut, Ideen, Kraft, Liebe werden. Am Ende ist es wohl genau das, was uns morgens aufstehen lässt - und wenn es verloren geht, verliert das Leben eine Dimension.
Viele haben die Hoffnung in die KI, dass sie die existenziellen Probleme der Menschheit lösen könnte (Klimawandel, Gesundheit, Mobilität) - was naiv ist, wenn sie gleichzeitig auch genutzt werden kann, um in kritische Infrastrukturen einzudringen, Menschen zu betrügen und sogar zu töten. Und gleichzeitig riesige Energiemengen benötigt und einen sagenhaften CO2 Footprint hinterlässt.
Während die einen ihre Hoffnung in die KI setzen, haben die anderen Angst davor. Evangelisten und Doomer sind die zwei Seiten der gleichen Medaille. Es sind zukunfts- und auf eine Technologie gerichtete naive Hoffnungen und Ängste. Es erinnert mich an die Hoffnung in Gott, den Schöpfer, den Menschen anrufen, der für Segen und Wohlwollen, aber auch für Bestrafung und Vernichtung steht.
In diesem Essay erkunde ich jedoch weder die Hoffnung in einen Gott noch in eine künstliche Intelligenz, sondern die tätige Hoffnung in uns selbst. In mich als Mensch, in Menschen, in die Menschheit.
Nietzsches Einwand gegen die Hoffnung
Hoffnung hat allerdings nicht nur Freunde.
Friedrich Nietzsche erzählt in Menschliches, Allzumenschliches den Mythos der Pandora neu. Als sie das Fass öffnet, fliegen alle Übel in die Welt hinaus, nur eines bleibt zurück: die Hoffnung. Das geschieht nicht aus Versehen. Zeus will, dass der Mensch das Leben nicht wegwirft, so sehr ihn die anderen Übel auch quälen. Die Hoffnung sei deshalb in Wahrheit "das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert".
Das ist ein harter Einwand, und ganz falsch ist er nicht. Er trifft die Hoffnung, die wartet, die vertröstet, die sich an einen Ausgang klammert, der irgendwann kommen soll. Er trifft auch die naive Hoffnung in die KI, von der eben die Rede war. Doch er trifft nicht die tätige Hoffnung. Wer heute Bedingungen schafft, wartet nicht auf Erlösung. Er verändert die Lage, in der er sich befindet.
Kartoffeln im Keller und ein Wald in Brasilien
Bleibt eine Frage, die ich mir selbst stellen muss. Woher nehme ich eigentlich das Vertrauen, dass in meinen Kindern, in jedem Menschen, ein Potenzial liegt? Ist das nicht auch nur ein Glaube?
Der Psychologe Carl Rogers erinnert sich an eine Beobachtung aus seiner Kindheit. Die Kartoffeln für den Winter lagerten im Keller, einige Fuß unter einem kleinen Fenster. Und trotzdem trieben sie aus, lange, blasse Triebe, die sich dem fernen Licht entgegenstreckten. Für Rogers war das ein Bild für eine Tendenz, die allem Lebendigen innewohnt: Es strebt nach Entfaltung, selbst unter den ungünstigsten Bedingungen.
Mich beschäftigt an diesem Bild etwas anderes. Die Triebe wachsen zwar zum Licht (zeigen Potenzial). Aber sie bleiben blass und kümmerlich, eine gesunde Pflanze wird im Keller nie daraus (es fehlen die Bedingungen).
Dass es auch anders geht, zeigt Sebastião Salgado. Der brasilianische Fotograf hatte in den Neunzigerjahren in Ruanda fotografiert und kam krank an Leib und Seele zurück. Er habe, sagte er später, den Glauben an unsere Spezies verloren. Die Rinderfarm seiner Familie in Minas Gerais war so ausgelaugt wie er selbst, nur noch auf einem halben Prozent der Fläche standen Bäume. Es war seine Frau Lélia Wanick Salgado, die eine einfache Frage stellte: Warum pflanzen wir nicht?
Sie pflanzten. Erst zehntausend Bäume, bis 2020 mehr als zwei Millionen. Heute wächst dort wieder Atlantischer Regenwald, mehr als 170 Vogelarten sind zurückgekehrt, sogar der Ozelot. Mit den Bäumen, sagte Salgado, sei auch er wiedergeboren worden.
Die Bedingungen zu verändern erfordert unser Eingreifen.
Wie sich alles entfalten wird dagegen nicht.
Genau hier beginnt die Arbeit der Hoffnung. Sie erzwingt kein Ergebnis, sie wendet sich dem zu, was ist, und verändert die Bedingungen, unter denen etwas wachsen kann. Das ist im Kern die paradoxe Theorie der Veränderung, über die ich hier bereits geschrieben habe. Wer dagegen Bedingungen schafft, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzwingen, ist wieder bei der Erwartung angekommen.
Und noch etwas unterscheidet uns an dieser Stelle von der Maschine. Dass KI keine Endlichkeit kennt, habe ich schon beschrieben. Hier zeigt sich, was daraus folgt. Fromm verbindet Hoffnung mit einer eigentümlichen Geduld: bereit zu sein für das, was noch nicht geboren ist, ohne zu verzweifeln, wenn es zu unseren Lebzeiten nicht zur Welt kommt.
Sebastião Salgado ist im Mai 2025 gestorben. Wie sein Wald einmal aussehen wird, konnte er nicht wissen. Gepflanzt hat er trotzdem.
Das kann nur jemand, dessen Zeit begrenzt ist. Eine KI hat kein Morgen, das sie verpassen könnte.
Hoffnung statt Durchhalten in Organisationen
Als Vater brauche ich für meine Hoffnung keine Zielvereinbarungen. In Organisationen ist es genau umgekehrt. Durchhalten lässt sich messen, Hoffnung nicht. Deshalb belohnen Unternehmen das eine und bestrafen, oft ohne es zu merken, das andere. Erst der Business Case, dann die Erlaubnis. Erst die Evidenz, dann die Bindung. So entstehen Kulturen, in denen Menschen an Roadmaps festhalten, an die längst niemand mehr glaubt.
Durchhalten hält an einem Plan fest, während Hoffnung die Bedingungen pflegt.
Für die Personalentwicklung hieße das: Aus Re-Skilling würde Re-Conditioning. Nicht im Sinne einer Konditionierung, die Menschen auf ein gewünschtes Verhalten trimmt, sondern ganz wörtlich: die Bedingungen neu setzen, unter denen Menschen selbst herausfinden, was sie können werden.
Bei Adrienne Martin ist es der Hoffende selbst, der die Möglichkeit als Erlaubnis nimmt. In Organisationen wird diese Erlaubnis verteilt, und meistens wird sie verweigert. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, wie wir Hoffnung trainieren. Sie lautet: Wer darf in einem Unternehmen eine Zukunft beschreiben, die noch nicht in den Daten steht?
Hoffnung heißt, heute die Bedingungen für eine Entwicklung zu schaffen, deren Ergebnis ich nicht garantieren kann.
John Henry hat seinen Wettkampf gewonnen. Ihm fehlte weder Kraft noch Mut noch Ausdauer. Ihm fehlte ein zweiter Weg, und die Hoffnung, dass es ihn geben könnte.
Welche Bedingungen schaffen wir heute für eine Zukunft, für die wir noch keine Worte haben?
Quellen:
- MIT Sloan School of Management: These human capabilities complement AI's shortcomings. Ideas Made to Matter. mitsloan.mit.edu
- Isabella Loaiza, Roberto Rigobon: The EPOCH of AI: Human-Machine Complementarities at Work. Working Paper, SSRN. ssrn.com/abstract=5028371
- Erich Fromm: The Revolution of Hope. Toward a Humanized Technology. New York 1968. Deutsch: Die Revolution der Hoffnung. Für eine Humanisierung der Technik. Psychosozial-Verlag.
- Adrienne M. Martin: How We Hope. A Moral Psychology. Princeton University Press, 2014. press.princeton.edu
- Friedrich Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches I, 1878, Aphorismus 71 „Die Hoffnung“. Online in der Digitalen Kritischen Gesamtausgabe: nietzschesource.org
- Carl R. Rogers: A Way of Being. Boston 1980, S. 118 f. Deutsch: Der neue Mensch. Klett-Cotta.
- Instituto Terra: Our History. institutoterra.org
- McKenzie Funk: Sebastião Salgado Has Seen the Forest, Now He's Seeing the Trees. Smithsonian Magazine. smithsonianmag.com
- The Art Newspaper: Sebastião Salgado, photographer of the planet's margins, dies at 81. 27.05.2025. theartnewspaper.com
- Václav Havel: Disturbing the Peace. New York 1990, Kapitel 5 „The Politics of Hope“
Häufige Fragen zu Hoffnung als Fähigkeit:
Was ist der Unterschied zwischen Hoffnung und Optimismus?
Optimismus rechnet damit, dass es gut ausgeht. Hoffnung braucht diese Gewissheit nicht. Václav Havel hat das sinngemäß so beschrieben: Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. Deshalb kann Hoffnung auch dort bestehen, wo Optimismus längst aufgegeben hat.
Was unterscheidet Hoffnung von einem Wunsch?
Das Handeln. Ein Wunsch bleibt passiv, Hoffnung schafft heute Bedingungen für etwas, das noch nicht da ist. Und wer den Ausgang schon genau plant, hofft nicht mehr, sondern erwartet.
Warum ist Hoffnung im KI-Zeitalter eine strategische Fähigkeit?
Weil sie sich auf eine Zukunft richtet, für die es noch keine Daten gibt. KI erkennt Muster in der Vergangenheit und berechnet, was wahrscheinlich ist. Laut der Zusammenfassung von MIT Sloan hängt Hoffnung von allen fünf EPOCH-Fähigkeiten am stärksten mit dem Wachstum von Beschäftigung zusammen.
Kann eine KI hoffen?
Nein. Hoffnung setzt ein Morgen voraus, an dem einem etwas liegt, und eine begrenzte Zeit, in der man es vielleicht nicht mehr erlebt. Eine KI kennt weder Endlichkeit noch ein Gut, an das sie sich bindet.
Ist Hoffnung nicht einfach Durchhaltevermögen?
Nein, oft ist sie sogar das Gegenteil. Durchhalten hält an einem Plan fest, Hoffnung pflegt die Bedingungen und sucht neue Wege. John Henry hatte Durchhaltevermögen im Überfluss. Ihm fehlte die Hoffnung, dass es einen zweiten Weg geben könnte.
Kann man Hoffnung in Organisationen trainieren?
Eher nicht, man kann ihr aber Raum geben. Entscheidend ist, wer in einem Unternehmen eine Zukunft beschreiben darf, die noch nicht in den Daten steht. Statt Re-Skilling braucht es Re-Conditioning, also neue Bedingungen, unter denen Menschen selbst herausfinden, was sie können werden.